BookBeat im Test - BookBeat Kosten, BookBeat herunterladen
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BookBeat im Test: Meine Erfahrungen

unbezahlte Werbung wegen Markennennung, selbstgekauft

Lust auf Hörbücher und E-Books in einer Plattform? Dafür wird die App “BookBeat” immer wieder genannt. Aber was hat BookBeat wirklich drauf? Das habe ich mit dem 60-tätigen Probeabo von BookBeat für euch getestet und hier kommt alles, was ihr zur Plattform wissen müsst!

Noch mehr Tests von Hörbuchplattformen findet ihr hier!

Stand der Informationen: September 2025

Was ist BookBeat?

BookBeat ist eine schwedische Hörbuch- und mittlerweile auch teils E-Book-Plattform, die laut eigenen Angaben über 1.000.000 Hörbücher und E-Books bietet. Das 2015 gegründete Start-Up ist seit 2017 auch in Deutschland verfügbar und bietet eine große Auswahl an Hörbüchern verschiedenster Genres und teilweise auch E-Books.

BookBeat gibt’s in verschiedenen Abomodellen, für die man Hörstunden erhält und innerhalb dieser Hörstunden so viele Hörbücher wie möglich hören kann. Verfügbar sind die Hörbücher in der BookBeat App auf dem Handy.

Bookbeat Kosten – Wie viel kostet BookBeat im Monat?

Aktuell gibt es drei verschiedene Abos bei BookBeat, die sich in ihrem Preis und den darin enthaltenen Hörstunden unterscheiden:

  • Basis: 20 Hörstunden pro Monat für 9,99€
  • Standard: 40 Hörstunden pro Monat für 14,99€
  • Premium: 100 Hörstunden pro Monat für 19,99€

Zudem gibt es die Möglichkeit, weitere Profile in ein Abo hinzuzufügen, die für einen kleinen Aufpreis genauso viele Hörstunden haben wie das Hauptprofil. Wenn man also beispielsweise BookBeat Premium hat und für 6,99€ ein weiteres Profil hinzufügt, haben beide Profile je 100 Hörstunden pro Monat.

Aktuell gibt es kein Abo mehr, bei dem man unendlich viele Hörstunden streamen kann.

Gibt es einen BookBeat Probemonat?

Yes, BookBeat bietet 30 Tage lang einen kostenlosen Probemonat, in dem man 20 Stunden Hörbücher hören und/oder E-Books lesen kann.

Am besten die Augen offen halten, denn manchmal gibt es auch Aktionen, bei denen man 45 oder sogar (wie in meinem Fall) 60 Tage lang kostenlos Hörbücher hören kann. Bei 60 Tagen bekommt man dann sogar 40 Hörbuchstunden.

Achtung, das Abo läuft automatisch weiter, wenn ihr den Probemonat nicht kündigt! Da ihr bei der Registrierung eure Zahlungsdaten hinterlegen müsst, bucht BookBeat automatisch das Geld von eurem Konto ab. Also am besten im Kalender notieren, falls ihr das Abo kündigen möchtet.

Zahlungsmethoden bei BookBeat

Laut eigenen Angaben kann man bei BookBeat in Deutschland, Österreich und der Schweiz zwischen Kreditkarte (Visa und MasterCard), PayPal, Apple Pay und Google Pay wählen. In Deutschland wird zusätzlich die Lastschrift via Klarna akzeptiert.

Auch bei einem Probeabo müsst ihr eine Zahlungsmethode hinterlegen!

BookBeat für Studenten

BookBeat bietet für StudentInnen das Abo “Basis” für 4,99€ statt 9,99€ im Monat an. Man kann also zum halben Preis 20 Hörstunden im Monat bekommen.

Dafür gibt es einen Verifizierungsprozess über SheerID. Das vergünstigte Abo gilt immer für 12 Monate und kann maximal drei Mal aktiviert werden.

Welche Bücher gibt es auf BookBeat?

BookBeat bietet eine große Bandbreite an Genre und Bücher an:

  • Romance
  • Thriller
  • Sachbücher
  • SciFi
  • Fantasy
  • Horror
  • Belletristik
  • Kinderbücher

… und, und, und

Einige Bücher gibt es auch in anderen Sprachen, dabei natürlich ganz vorne mit dabei ist Englisch. Aber auch Französisch, Dänisch und noch viele weitere Sprachen finden sich hier.

Die Genres sind in der App in Kategorien organisiert, sodass man durch die einzelnen Genres schmökern kann.

Außerdem zeigt BookBeat im Raster “Inspiration” aktuell gehypte, neu erschienene oder beliebte Bücher an. Die Top 10 eines jeden Genres könnt ihr euch auch anzeigen lassen.

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Auswahl der Kategorien/Genre bei BookBeat

Meiner Erfahrung nach findet man bei BookBeat ziemlich viele Hörbücher. Trotzdem gibt es manchmal kleine Ausreißer, sodass die “Vortex”-Trilogie von Anna Benning nicht verfügbar ist, da diese Reihe wohl aktuell nur exklusiv auf Audible zu hören ist. Andersherum gibt es auch einige Exclusives auf BookBeat oder Hörbücher, die in den ersten drei Monaten nach Erscheinung erstmal nur auf BookBeat zu hören sind.

BookBeat App – Funktionen & Bedienung

Die BookBeat App hat mich mit dem Design und der einfachen Navigation und Bedienung absolut überzeugt!

Unter dem Reiter “Home” kommt man sofort zum aktuell gehörten Hörbuch, sowie zu den anderen gemerkten und heruntergeladenen Hörbüchern. Apropos herunterladen: Auf BookBeat könnt ihr bis zu 12GB an Hörbüchern und E-Books herunterladen, was ungefähr für knapp 24 Bücher mit um die 400 Seiten reicht. In den meisten Fällen ist das mehr als genug und ich hatte damit auch nie Probleme.

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Home-Reiter bei BookBeat mit gespeicherten und heruntergeladenen Büchern

Unter “Inspiration” findet ihr Bücher, die BookBeat euch basierend auf euren gehörten und gemerkten Büchern noch empfiehlt. Außerdem gibt es hier Neuerscheinungen, die am meisten gehörten Hörbücher und eine Auswahl an verschiedenen Genres. Gerade das Ranking der aktuell beliebtesten Hörbücher war für mich immer sehr spannend.

Die Reiter “Kategorien” und “Suche” sind ziemlich selbsterklärend und recht unspektakulär.

Ganz rechts könnt ihr unter “Profil” eure bereits gehörten Stunden und eine Statistik der beendeten Bücher einsehen. Schade finde ich, dass in die Statistik nur beendete Bücher reinzählen und nicht die, die man angefangen hat. Ich habe beispielsweise oft Hörbücher angefangen und bin dann auf der Printbuch umgestiegen und es nicht als Hörbuch beendet, hätte das Buch dennoch gerne in den Statistiken gesehen.

Zu den einzelnen Hörbüchern gibt es ebenfalls weitere Informationen: Ihr findet den Klappentext, eine Sternebewertung des Buches und der Hörbuchsprecherin/des Hörbuchsprechers sowie die Rezensionen von anderen Nutzenden unter dem Buch. In diesem Zug könnt ihr auch der Autorin/dem Autor und/oder der Hörbuchsprecherin/dem Hörbuchsprecher folgen und euch über neue Releases von ihnen informieren lassen.

Beim Hören selbst könnte ihr die Wiedergabegeschwindigkeit bis zu x2 (also doppelt so schnell) anpassen, 15 Sekunden vor oder zurück springen, einen Slepptimer setzen oder zum nächsten Track skippen. Außerdem seht ihr, wie weit ihr prozentual im Buch seid und wie viel ihr bereits gehört habt und wie viel noch im Hörbuch verbleibt.

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Benutzerfreundliche Oberfläche der BookBeat-App

Meine Erfahrungen

Ich habe BookBeat für 60 Tage mit insgesamt 40 Hörbuchstunden getestet und bin sehr begeistert vom Konzept. Für jemanden wie mich, der nicht super viele Hörbücher hört, sind 20 Stunden im “Basis”-Abo absolut ausreichend. Besonders gut hat mir gefallen, dass man beliebig zwischen den Hörbüchern switchen kann und sich nicht auf eins oder zwei festlegt. Auch die Bewertung der Hörbuchsprechenden war sehr hilfreich, da man so schon vor dem Hören wusste, ob man vielleicht doch lieber das Print lesen, als das Hörbuch hören sollte.

Ich habe in meinen 60 Tagen zwei ganze Hörbücher beendet – “Framed Feelings” von Marina Neumeier und “Broken Prince” von Anya Omah, die ich beide sehr empfehlen kann, gerade auch als Hörbücher. Außerdem habe ich ungefähr die Hälfte von Anna Bennings “To Tempt A God” und Gabriella Santos de Limas “Moment So Blue Like Our Love” gehört. Am Ende hatte ich noch ungefähr vier Stunden übrig. Das ist auch einer der kleinen Kritikpunkte, die ich an diesem Stundenmodell habe: Ja, man kann jederzeit upgraden und mehr Stunden bekommen. Dennoch ist es nervig, wenn man das Hörbuch fast beendet hat, die Hörbuchstunden aber aus sind und man auf den nächsten Monat warten muss, weil man nicht upgraden möchte. Oder man “verschenkt” Hörbuchstunden, was den Druck aufkommen lässt, mehr zu hören, weil man ja drei Stunden übrig hat.

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Die Auswahl an Büchern hat mich wie gesagt nur einmal bei Anna Bennings “Vortex”-Trilogie enttäuscht, sonst bin ich auch bei Neuerscheinungen wie “Broken Prince” oder “To Tempt A God” immer sofort fündig geworden und habe nie etwas vermisst.

Etwas, was mir ein ungutes Bauchgefühl beschert hat, ist, dass man seine Zahlungsinformationen von Anfang an hinterlegen muss, selbst bei einem Probemonat. Der Grund dafür leuchtet mir natürlich ein, trotzdem möchte ich das hier kurz erwähnen.

Fazit – zu wem passt BookBeat?

Gerade für alle, die nicht so super viel hören und mit einem oder zwei Hörbüchern pro Monat zufrieden sind, ist BookBeat die richtige Plattform. BookBeat besticht mit einer großen Auswahl, einer super intuitiven Bedienung und der Möglichkeit, zwischen unendlich vielen Hörbüchern hin und her zu springen und sich so auszuprobieren.


Habt ihr BookBeat oder andere Hörbuchplattformen schon mal ausprobiert? Welche Erfahrungen habt ihr damit? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Viel Spaß beim Hören

Pearl Diver of Books

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